Arbeiten mit Kind zuhause – meine besten Hacks für deinen Businessaufbau

Es gibt diese romantische Vorstellung vom Arbeiten zuhause. Laptop auf dem Küchentisch, Kaffee neben dir, Kinder spielen friedlich im Wohnzimmer. Vielleicht hast du selbst schon gehofft, dass genau so dein Businessstart laufen könnte.

Die Realität sieht meistens anders aus: Während du die ersten Mails beantwortest, schreit das Kleinkind nach dir. Dein Vierjähriger möchte unbedingt, dass du seinen Lego-Turm anschaust, und dein Schulkind braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Willkommen im echten Mama-Alltag.

Ich sage dir gleich: Mit Kind zuhause zu arbeiten ist möglich – aber es ist kein Spaziergang. Es bedeutet Flexibilität, Kreativität und manchmal auch die Fähigkeit, im Chaos einen klaren Gedanken zu fassen. Aber genau darin liegt auch die Stärke. Denn wir Mamas können Multitasking wie niemand sonst. Wir wissen, wie man improvisiert, wie man zwischen Spielplatz und Supermarkt noch eine To-do abhakt. Und genau diese Skills kannst du für dein Business nutzen.

In diesem Artikel teile ich meine besten Hacks, wie du trotz (oder gerade wegen) deiner Kinder dein Business aufbauen kannst. Authentisch, realistisch und machbar.

Warum es so herausfordernd ist, mit Kind zuhause zu arbeiten

Bevor wir zu den Hacks kommen, lass uns kurz ehrlich sein. Arbeiten mit Kind zuhause ist herausfordernd, weil:

  • Kinder keine festen Arbeitszeiten haben. Sie brauchen dich jetzt und sofort.

  • Dein Tag selten so läuft, wie du ihn geplant hast. Krankheitswellen, Einschlafdramen oder spontane Bastelaktionen wirbeln alles durcheinander.

  • Schuldgefühle dich begleiten. Du willst arbeiten und gleichzeitig präsent für deine Kinder sein.

Viele denken: „Andere schaffen das bestimmt besser.“ Aber die Wahrheit ist: Jede Mama, die zuhause arbeitet, kennt diese Balance-Akte. Es ist nicht einfach – und genau deswegen brauchst du Hacks, die wirklich aus dem Alltag kommen.

Hack 1: Mini-Schritte statt Mammut-Projekte

Vergiss die Vorstellung, dass du Stunden am Stück ungestört arbeiten kannst. Mit kleinen Kindern zuhause ist das utopisch. Was funktioniert: Mini-Schritte.

Statt dir vorzunehmen „heute baue ich meine Website fertig“, plane „heute schreibe ich meinen Über-mich-Text“. Oder „heute richte ich meinen Instagram-Account ein“.

Kleine Schritte summieren sich. Wenn du jeden Tag nur 15 Minuten investierst, hast du am Ende der Woche mehr geschafft, als wenn du auf den perfekten ungestörten Nachmittag wartest, der nie kommt.

Hack 2: Klare Prioritäten setzen

Deine Zeit ist knapp, also musst du entscheiden, was wirklich wichtig ist. Viele Mamas verzetteln sich mit Kleinigkeiten – Logo designen, Farben auswählen, Schriftarten vergleichen. Das ist nett, aber es bringt dich nicht ins Handeln.

Frag dich bei jeder Aufgabe: „Bringt mich das näher an mein erstes Angebot?“ Wenn die Antwort nein ist, verschiebe es.

Deine Prioritäten am Anfang:

1. Klarheit über deine Idee

2. Ein einfaches erstes Angebot

3. Erste Sichtbarkeit

Alles andere kann warten.

Hack 3: Kinder sinnvoll beschäftigen – ohne Bildschirm

Damit du überhaupt arbeiten kannst, brauchen deine Kinder Beschäftigung, die sie auch mal alleine schafft. Keine Dauerlösung, aber Gold wert für kleine Arbeitsfenster.

Hier ein paar Ideen nach Altersgruppen:

  • 2 Jahre: Sensorik-Spiele mit Reis oder Nudeln, Wasser umfüllen, Wäscheklammern sortieren. Alles, was Hände und Sinne beschäftigt.

  • 4 Jahre: Bastelkiste mit Knete, Papier, Washi-Tape. Puzzles oder Rollenspiele („Du bist die Lehrerin, erklär deinem Kuscheltier das ABC“).

  • 7 Jahre: Lego-Projekte, Bücher, Hörspiele mit Kopfhörern, kleine Aufgaben wie „schreib eine Geschichte“ oder „bau einen Laden aus Schuhkartons“.

Pro Tipp: Richte eine „Arbeitsbox“ ein, die nur rauskommt, wenn du arbeiten musst. So bleibt der Reiz hoch.

Hack 4: Flexible Routinen statt starre Pläne

Routine hilft Kindern – und dir. Aber vergiss starre Pläne, die nie funktionieren. Was klappt, sind flexible Rituale. Zum Beispiel:

  • Nach dem Frühstück ist Mama 20 Minuten am Laptop, die Kinder spielen in ihrer Ecke.

  • Mittags gibt es eine ruhige Stunde: Lesen, Malen, Hörspiel hören.

  • Abends, wenn die Kinder im Bett sind, nochmal 30 Minuten Fokuszeit.

Das sind keine festen Stunden, sondern wiederkehrende Gewohnheiten. So wissen die Kinder, was sie erwartet, und du bekommst kleine Arbeitsfenster.

Hack 5: Erwarte nicht Perfektion – erwarte Fortschritt

Die größte Falle ist der Gedanke: „Ich kann es nicht richtig machen, also lasse ich es.“ Perfektion killt jeden Businessstart. Dein Ziel ist nicht, alles perfekt zu machen. Dein Ziel ist, voranzukommen.

Sag dir: Lieber unperfekt gestartet als ewig gewartet.

Hack 6: Notfall-Kit für Chaos-Tage

Es gibt Tage, da läuft alles schief. Kinder krank, Haushalt explodiert, Kunden warten. Für diese Tage brauchst du ein Notfall-Kit.

  • Eine Liste mit kleinen Aufgaben, die du auch mit krankem Kind auf dem Schoß erledigen kannst (z. B. Social-Media-Post vorbereiten, Ideen brainstormen).

  • Ein Vorrat an einfachen Beschäftigungsideen für die Kinder (neues Malbuch, Stickerheft, Hörspiel).

  • Den Mut, an solchen Tagen auch mal zu sagen: Heute geht nichts. Und das ist okay.

Hack 7: Hilfe annehmen

Viele Mamas denken, sie müssen alles alleine schaffen. Aber du musst nicht Superwoman sein. Wenn du Unterstützung hast – sei es Partner, Großeltern oder eine Freundin – nutze sie. Vielleicht übernimmt jemand eine Stunde die Kinder, damit du arbeiten kannst. Oder ihr macht Mama-Tausch: Heute hütest du die Kinder, morgen die andere.

Hilfe annehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Dein Business ist wichtig – und es verdient Zeit.

Hack 8: Feiere kleine Erfolge

Der Weg ist lang. Aber er besteht aus kleinen Etappen. Jede erledigte Aufgabe, jeder kleine Umsatz, jedes „Wow, das war hilfreich“ von jemandem – das sind Erfolge.

Schreib sie auf. Feier sie. Das motiviert dich mehr als jeder große Traum in weiter Ferne.

Typische Mama-Zweifel – und meine Antworten

„Ich habe keine Zeit.“
Doch. Du hast kleine Zeitfenster. Und die reichen.

„Ich bin nicht gut genug.“
Niemand startet als Profi. Dein Weg macht dich zur Expertin.

„Meine Kinder brauchen mich doch.“
Ja. Und genau deshalb baust du ein Business, das zu deinem Familienalltag passt.

„Andere machen das viel besser.“
Vergleiche bringen nichts. Deine Geschichte ist einzigartig – und genau das macht dich besonders.


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