Dein erster Monat als selbstständige Mama: So legst du den perfekten Start hin

Es ist ein besonderer Moment: Du meldest dein Business an, klickst auf „Veröffentlichen“ oder erzählst zum ersten Mal jemandem von deiner Idee. Plötzlich bist du offiziell selbstständig. Und dann? Sitzt du da, zwischen Spielzeugchaos, Wäschebergen und offenen Tabs im Laptop, und fragst dich: „Okay… und jetzt?“

Genau hier beginnt dein erster Monat als selbstständige Mama. Kein Hochglanz-Magazin erzählt dir, wie dieser Monat wirklich aussieht. Es ist ein Mix aus Aufregung, Chaos, Selbstzweifeln und kleinen Erfolgen, die dich stolz machen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du diesen ersten Monat so gestaltest, dass er dich trägt, statt dich zu überfordern.

Warum der erste Monat so entscheidend ist

Der erste Monat als selbstständige Mama fühlt sich an wie die ersten Schritte eines Kindes: wackelig, aufregend, manchmal chaotisch – aber jeder Schritt zählt. Du lernst unglaublich viel: über dich selbst, über deine Zeit, über das, was wirklich wichtig ist.

Und nein, du musst in deinem ersten Monat keine 1000 Dinge erledigen oder sofort erfolgreich sein. Dein Ziel ist nicht Perfektion. Dein Ziel ist, in Bewegung zu kommen. Kleine Schritte, die sich zu einem Fundament summieren, auf dem du weiter aufbauen kannst.

Das Wichtigste: Dieser erste Monat gibt dir die Richtung. Wenn du ihn bewusst nutzt, gehst du mit Klarheit und Motivation ins nächste Kapitel.

Woche 1: Klarheit schaffen

Bevor du losrennst, brauchst du Klarheit. Viele Mamas starten voller Energie, verlieren sich dann aber im Chaos von tausend Ideen. Deswegen: Fokus.

Frag dich drei Dinge:

  1. Was macht mir Spaß?

  2. Wobei fragen mich andere um Hilfe?

  3. Welches Thema begleitet mich schon länger?

Antworten darauf geben dir den roten Faden für dein Business. Schreib dir alles auf, auch wenn es unsortiert wirkt. Du musst dich nicht für immer festlegen, aber du brauchst eine Richtung.

Mini-Hack: Formuliere einen einzigen Satz über dein Business. Zum Beispiel: „Ich helfe Müttern, ihren Alltag leichter zu organisieren, indem ich ihnen einfache Planer-Vorlagen anbiete.“ Dieser Satz bringt dir Klarheit und verhindert, dass du dich verzettelst.

Zusätzlich: Erzähle jemandem von deiner Idee. Deiner besten Freundin, deinem Partner oder in einem Instagram-Post. Dadurch wird es realer und du bekommst erste Rückmeldungen.

Woche 2: Strukturen im Alltag

Jetzt geht es darum, deine neue Selbstständigkeit in deinen Alltag einzubauen. Dein Business wächst nicht im luftleeren Raum – es wächst zwischen Kita-Bringdienst, Mittagsschlaf und Abendessen.

Viele Mamas denken: „Wenn die Kinder größer sind, wird es einfacher.“ Aber die Wahrheit ist: Jede Lebensphase hat ihre eigenen Herausforderungen. Deshalb lohnt es sich, jetzt zu lernen, wie du kleine Zeitfenster effektiv nutzt.

Schau dir ehrlich an:

  • Wann habe ich am Tag 15–30 Minuten für mich?

  • Wo könnte ich kleine Routinen einbauen?

  • Wann bin ich am konzentriertesten?

Vielleicht arbeitest du morgens vor dem Frühstück 20 Minuten, während die Kinder noch schlafen. Oder du nutzt die Mittagsruhe. Oder du machst abends eine Stunde, wenn die Kids im Bett sind.

Tipp: Trag dir diese Zeiten fest in den Kalender ein. Sie sind Business-Zeit. Auch wenn es nur 15 Minuten sind, mach sie verbindlich. Konstanz bringt mehr als einmal drei Stunden und dann wochenlang nichts.

Woche 3: Dein erstes Angebot entwickeln

Jetzt kommt der Schritt, der dich wirklich in Bewegung bringt: dein erstes Angebot. Und nein, das muss nicht riesig oder perfekt sein. Dein erstes Angebot ist ein Test. Es zeigt dir, ob Menschen bereit sind, für deine Hilfe Geld auszugeben.

Beispiele für einfache Start-Angebote:

  • Eine 1:1-Beratung zu einem Thema, in dem du Erfahrung hast

  • Ein kleines E-Book oder Workbook (z. B. ein Familienplaner oder ein Rezeptheft)

  • Ein Mini-Workshop über Zoom

  • Digitale Vorlagen, Checklisten oder Templates

Halte es simpel. Dein Angebot darf klein sein. Wichtig ist, dass es konkret ist und jemandem hilft.

Mini-Hack: Schreibe einen Satz wie: „Ich helfe [Zielgruppe], [Problem] zu lösen, indem ich [Angebot] anbiete.“ Das reicht für den Anfang völlig.

Woche 4: Sichtbar werden und verkaufen

Hier kommt die größte Hürde: Sichtbarkeit. Viele Mamas trauen sich nicht, über ihr Angebot zu sprechen, weil sie Angst vor Ablehnung haben. Aber Sichtbarkeit ist unverzichtbar. Ohne sie gibt es keine Kundinnen.

Der Trick: Fang klein an. Teile deine Reise, nicht nur dein Produkt. Menschen kaufen nicht nur ein Angebot, sie kaufen deine Geschichte, deine Persönlichkeit.

Ideen für Sichtbarkeit:

  • Erstelle einen Instagram-Account und poste über deinen Alltag und dein Business

  • Teile ehrlich, warum du gestartet bist und was du anbietest

  • Erzähl Freundinnen oder in Mama-Gruppen von deinem Angebot

Und ja, es wird sich am Anfang komisch anfühlen. Aber genau hier wächst dein Selbstvertrauen. Vielleicht bekommst du deine erste Anfrage, vielleicht verkaufst du dein erstes Produkt. Und egal, ob es 10 oder 100 Euro sind – das Gefühl, dein erstes Geld verdient zu haben, ist unbezahlbar.

Typische Zweifel im ersten Monat – und die Wahrheit dahinter

„Ich habe keine Zeit.“
Doch, hast du. Nicht stundenweise, aber kleine Slots. 15 Minuten reichen, wenn du sie konsequent nutzt.

„Ich habe keine Ahnung von Technik.“
Das muss auch nicht sein. Heute gibt es Baukastensysteme, Tutorials und Tools, die super einfach sind. Alles ist lernbar.

„Ich bin nicht gut genug.“
Jeder fängt klein an. Niemand startet als Profi. Deine Geschichte macht dich einzigartig.

„Was, wenn ich scheitere?“
Dann hast du gelernt. Scheitern gehört zum Prozess dazu. Jeder kleine Fehler bringt dich weiter.

Extra-Hacks für deinen ersten Monat

Damit dein Start leichter wird, hier noch ein paar zusätzliche Tipps aus der Praxis:

  1. Feier kleine Erfolge. Schreib dir jeden Abend auf, was du geschafft hast. Auch Kleinigkeiten zählen.

  2. Mach Pausen. Dein Mama-Business ist ein Marathon, kein Sprint. Erhol dich, sonst brennst du aus.

  3. Erwarte Chaos. Kinder werden krank, Pläne ändern sich. Dein Business darf sich daran anpassen.

  4. Such dir Support. Vernetz dich mit anderen Mamas, die auch starten. Austausch hilft.

  5. Halte dein Warum präsent. Schreib es dir groß auf. Es wird Tage geben, an denen du zweifelst – dein Warum trägt dich dann durch.

Fazit: Dein erster Monat ist der Startschuss

Der erste Monat als selbstständige Mama ist kein Hochglanz-Erlebnis. Es ist chaotisch, herausfordernd, manchmal frustrierend – und gleichzeitig unglaublich wertvoll. Weil du dich auf den Weg machst. Weil du dich traust.

Erwarte keine Perfektion. Erwarte kleine Schritte. Erwarte, dass du wächst – in deinem Tempo, im Rhythmus deines Mama-Alltags.

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